Informationen für Angehörige

Oft genug sind es die Angehörigen, die über einen längeren Zeitraum hinweg bemerken, dass ein Mensch, den man vielleicht sehr schätzt, seinen Umgang mit Suchtmitteln nicht mehr unter Kontrolle hat.  Oft sind es auch nur Vermutungen und Beobachtungen, manchmal ist jedoch die erlebte Realität kaum mehr auszuhalten. Wenn man dann darüber nachdenkt, wie man einem anderen Menschen helfen kann, so ist dies im Zusammenhang mit dem Konsum von Suchtmitteln an allererster Stelle die Klarheit und Eindeutigkeit der eigenen Haltung.

Dazu sind aber oftmals viele Fragen zu klären. „Ist das schon eine Sucht, so wie meine Partnerin oder mein Partner, Kinder oder auch Eltern mit bestimmten Suchtmitteln umgehen?“, „Was muss ich davon halten, dass die betreffende Person immer wieder sagt: ‚Ich habe das unter Kontrolle‘, aber dies dann doch nicht so leben kann?“, „Darf ich mich informieren, auch wenn mein Gegenüber offensichtlich etwas dagegen hat?“ Viele, viele Fragen, die eine Antwort verdienen!

Wir haben zwar nicht für alles und jeden sofort die richtige Antwort, die Erfahrung der Klinik Eschenburg von mittlerweile fast 40 Jahren und vielen sehr erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten kann jedoch genutzt werden, um der Realität wirklich ins Auge zu schauen.

Während der Therapie Ihres Angehörigen beziehen wir Sie gerne in die Therapie mit ein. Dies findet z.B. im Rahmen von Paargesprächen zusammen mit der/dem verantwortlichen Therapeut(in)en statt.
Des Weiteren bieten wir die Möglichkeit im Rahmen von Angehörigenseminaren eine Übersicht über das therapeutische Konzept, der Abhängigkeitserkrankung und den möglichen Folgen aber auch Perspektiven zu gewinnen.

Wir sind gerne bereit Ihnen unsere Erfahrungen zur Verfügung zu stellen. 
Der erste Weg dafür wäre ein Telefonanruf, werktags von 14 bis 16 Uhr auf unserer Hotline 02774-913411 bei Frau Noriega.